Aktuelles.

Das erste Corona-Semester der Welt ist zu Ende. Insgesamt war es wohl eine wilde Achterbahnfahrt, die von Krankheitsangst, über Tod, über Geldnot und Arbeitsplatzverlust, über Versorgungsängste, mehr Arbeit als je zuvor, über das Leiden am behördlich verordneten Social Distancing, bis hin zu völlig unerwartet eingetretenen Entspannungs- und Entschleunigungsphasen alle Facetten des Lebens beinhaltete.

 

Für unser Projekt Werkschule war sie sicher nicht von Nachteil, weil das Regionale, das Lokale, ja die Nahversorgung insgesamt, plötzlich stark an Wert gewann. Im Großen gesehen und bei Schönwetter betrachtet wird Handwerk immer als unwirtschaftlich und elitär abgewimmelt. Ziehen aber Wolken auf und nehmen der globalisierten, arbeitsteiligen und transportvernarrten Welt die Sicht, wird es genau diese einst als “unwirtschaftliche” gescholtene Produktionsweise sein, die uns ggf. am längsten die Versorgung mit Waren garantiert. Denn das Schaffen mit den Händen ist nur an den Ort gebunden, an dem ich mich gerade befinde, und an mein Können, an meine eigene Energie, und an ein paar einfache Werkzeuge und Rohstoffe. An sonst nichts.

 

Der wirtschaftlichen “Schönwetterlage” der letzten Jahrzehnte zum Trotz einen einfachen Gegen-Ort zum Globalen zu schaffen, von dieser Idee haben uns schon immer “provozieren” lassen und mit der Werkschule auch ein sichtbares Zeichen dafür gesetzt. Jetzt hat diese alte Idee unverhofft neuen Rückenwind bekommen, was uns und euch, die ihr ebenfalls so denkt, natürlich sehr freut!

 

Euer Werkschul-Team

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ACHTUNG – Geschenkidee….

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