Drechseln
Schmuckstücke, Eierbecher, Kugeln, Schüsseln
Freie Kurse sind jederzeit buchbar, wenn du bei der Organisation ein bisschen mithilfst.
Schmuckstücke, Eierbecher, Kugeln, Schüsseln
Messer & Pfannen
Kleidermachen, Färben, Upcyclen, Spinnen, Weben, Stricken
Drehen, Modellieren, Glasieren
Der Winkel steht für die Eckverbindung, Grün für die Bäume, aus denen das Holz kommt.
Im Erdgeschoß, im ehemaligen Mühlenraum: rund 40 m², Holzpfostenboden, drei Eisenträger. Die großen Eisenfenster stammen aus der Maschinenbauwerkstatt von Alois Stritzinger um 1900 und wurden wiederhergestellt. Mittendrin steht eine historische Bohrmaschine aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg, mit Transmissionsantrieb, 2020 von Karl Deinhammer restauriert.

Das Dreieck in Blau, nach den Grau- und Blautönen des Eisens.
In diesem Haus wurde über 300 Jahre geschmiedet. Ab 1672 arbeitete hier die Schmiede-Dynastie Preisinger, danach Hans Wieser und ab 1940 Karl Deinhammer. 1971 schloss mit ihm der letzte hauptberufliche „Schmied im Erlath“. Heute brennt die Esse wieder, mit Dank an die Familien Deinhammer und Huber.

Das Quadrat ist die Grundform des gewebten Tuchs, Gelb eine helle, fröhliche Farbe. Im Spätmittelalter war die Neumühle vermutlich kurz eine Färbermühle.
Rund 40 m² über dem Torbogen: der jüngste Raum des Hauses, um 1860 aufgesetzt. Zur Töpferei hin ist er offen, so können größere Gruppen beide Werkstätten gemeinsam nutzen.

Im ersten Stock, mit Gussasphaltboden und Wiener Kastenfenstern. Die Nordwand ist gefliest, ihr Halbbogen-Muster nimmt das gusseiserne Rundbogenfenster auf, durch das die Nachmittagssonne bis in die Nähwerkstatt fällt. Ein Scherengitter öffnet den Raum zur Textilwerkstatt.


Das Nebengebäude nennen wir „Salettl“, von ital. Saletta (kleiner Saal). Der Ausdruck war hier in der Gegend ein gängiger Begriff für freistehende Gartenhäuschen oder Pavillons mit gastronomischer Nutzung. Dieses Nebengebäude wurde 1924 als Erweiterung von Stritzingers Maschinenbauwerkstatt errichtet und war ursprünglich doppelt so groß. Wir haben es halbiert und dadurch freilich wertvollen Raum "vernichtet", aber in der sehr beengten Situation zwischen Eisenbahnbrücke, Straße und Hauptgebäude tut auch ein bisschen Freiraum ganz gut.nnSo entstand ein kleiner Hof mit überdachter Veranda, über die man ins Salettl gelangt. In diesen Multifunktionsraum geht man in allen Angelegenheiten, die nicht direkt mit dem Arbeiten zu tun haben. Hier befindet sich zum Beispiel ein kleiner Verwaltungsbereich, die Sanitäranlagen, eine Teeküche, eine Bar, ein Schauraum, eine handwerklich orientierte Fachbibliothek, und – nicht zu vergessen: hier kann man sich nach getaner Arbeit auch noch etwas zusammensetzen und einen regelrechten Feier-Abend verbringen. Den kleingastronomischen Bereich des Salettls nennen wir Bistro FranzHobel und ist teilweise auch öffentlich zugänglich.